Am Nachmittag des 20.01.2019 wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld mittels Rufempfänger zu einem Brandeinsatz (Garagenbrand) in die Wienerstraße alarmiert. Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld rückte mit einem ELF (Einsatzleitfahrzeug), einem ULF (Universallöschfahrzeug), einem RLF (Rüstlöschfahrzeug), einem LF (Löschfahrzeug) und achtundzwanzig Mann zum Einsatz aus. Bereits auf der Anfahrt war eine dichte schwarze Rauchsäule zu sehen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Gartenhütte sowie eine angrenzende Industriehalle eines Gewerbebetriebs im Vollbrand. Der Hauptzugang zum Brandobjekt (ein großes Tor) musste gewaltsam geöffnet werden. Sofort wurde ein Atemschutztrupp (ULF) mit einem Schlauchpaket zur Brandbekämpfung vor geschickt. Die Löschwasserversorgung wurde von der Mannschaft des ULF von einem Hydranten selbst hergestellt. Danach wurde auch ein zweites C- Rohr in Stellung gebracht. Das RLF bezog auf der Rückseite der Industriehalle Stellung. Ein zweiter ATS- Trupp (RLF) wurde zur Brandbekämpfung in die Halle geschickt. Das LF Pinkafeld stellte die Löschwasserversorgung zum RLF her und stellte die Atemschutzreserve. Bei näherer Erkundung stellte der Einsatzleiter eine Photovoltaikanlage am Dach des Brandobjekts fest. Der ATS- Trupp in der Halle wurde daraufhin hingewiesen auf geschmolzene Kabel besonders aufzupassen. Eine Anrainerin erlitt eine Rauchgasvergiftung. Sie wurde von Rettungssanitätern der Feuerwehr Pinkafeld mit Sauerstoff versorgt und anschließend mit der Rettung ins Krankenhaus Oberwart eingeliefert. Nach ca. einer Stunde konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Bei den Nachlöscharbeiten wurden mittels Wärmebildkamera Glutnester aufgespürt und gelöscht. Danach konnte endgültig „BRAND AUS“ gegeben werden. Nach ca. zwei Stunden konnte wieder eingerückt werden.

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