Bezirksfeuerwehrkommando Oberwart

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Einsatzberichte


Brand in Bergwerk

Erstellt am Montag, 04. Juni 2018 20:19

Am Sonntag, dem 03.06. um 17:51 Uhr wurden die Feuerwehren Bergwerk, Mariasdorf und Neustift bei Schlaining zu einem Brandeinsatz in den Ortsteil Bergwerk alarmiert. Im bekannten Gasthaus Seidl war es zu einem Gerätebrand in einem Werkstattraum gekommen. Die erstangreifende FF Bergwerk führte eine Außenangriff durch, riegelte den Brandherd von den angebauten Gebäudeteilen ab und kühlte den Raum durch die Fenster. Die FF Mariasdorf rüstete eine Atemschutz-Trupp aus und kontrollierte den Löscherfolg. Da durch die Holzschalung der Deckenkonstruktion weiter Rauch austrat, wurde diese mit Brechwerkzeug geöffnet, mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Um 18:30 Uhr wurde vom Einsatzleiter OBI Kromp „Brand-Aus“ gegeben und eine Brandwache eingeteilt. Insgesamt waren 38 Kräfte mit 5 Fahrzeugen vor Ort.

Katastropheneinsatz im Bezirk Oberwart

Erstellt am Freitag, 01. Juni 2018 19:50
 Seit Freitag Mittag kommt es im ganzen Bezirk zu sintflutartig Regenfällen. Hier aktuelle Berichte und Bilder, diese werden laufend aktualisiert sobald neue Meldungen eintreffen.
 
Zur Zeit sind 34 Freiwillige Feuerwehren mit ca. 450 freiwilligen Mitgliedern aus dem Bezirk Oberwart und zwei freiwillige Feuerwehrzüge aus dem Bezirk Hartberg/Fürstenfeld im Einsatz.
 
Ebenfalls eingetroffen ist der KHD-Zug 2 aus Oberwart mit 12 Fahrzeugen und 72 freiwillige Mitglieder.
 
Aktuelle Einsatzorte sind Loipersdorf, Kitzladen, Grafenschachen, Buchschachen, Markt Allhau, Pinkafeld, Wolfau, Litzelsdorf und Rotenturm
 
#################### Riedlingsdorf ############################################
Freitag Mittag wurde die Gemeinde Riedlingsdorf von heftigen Regenfällen heimgesucht. Während die ersten Einsatzkräfte sich nach dem stillen Alarm auf den schwierigen Einsatz vorbereiten, wurden durch die LSZ Burgenland weitere Einsätze durchgegeben. Aufgrund dieser Ausnahmesituation wurde zusätzlich der Sirenenalarm ausgelöst.
 
Während die Feuerwehr Riedlingsdorf mit dem Auspumpen der ersten überfluteten Keller begann, kam es zu einer weiteren folgenschweren Alarmierung: T2 (Technischer Einsatz) - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Aus ungeklärter Ursache wurde ein Fahrzeug von den Wassermassen überrascht. Der Fahrzeuglenker konnte das Fahrzeug ohne fremde Hilfe nicht mehr verlassen. Die nachalarmierte Feuerwehr Bad Tatzmannsdorf übernahm mit einem RLF diesen spektakulären Einsatz. Der Fahrzeuglenker konnte unverletzt gerettet werden. Im Verlaufe des Einsatzes trat die Pinka an einigen Stellen über das Ufer. Teile des Ortsgebietes mussten für den Verkehr gesperrt werden.
 
Zur Stunde sind 14 Feuerwehren im Ortsgebiet von Riedlingsdorf im Einsatz.
 
#################### Pinkafeld ######################################
Um 13:26 Uhr wurden die Stadtfeuerwehr Pinkafeld von der LSZ-Burgenland zu einem Brandeinsatz nach Pinkafeld alarmiert. Die Wehr rückte sofort mit einem ELF, einem TLFA-4000 und einer TB 23-12 und 16 Mann zum Brand aus.
Mit der Teleskopmastbühne wurde das Dach geöffnet und das Gebäude mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Während dem Einsatz wurde die Stadtfeuerwehr nach Riedlingsdorf zum Hochwassereinsatz alarmiert. Die Teleskopmastbühne wurde eingestellt und ein SRF, ein ULFA-3000 und der KAT-LKW rückten aus. Alle Pumpen der Wehr sind im Einsatz. Sandsäcke wurden mit dem KAT-LKW zum Feuerwehrhaus Riedlingsdorf und zu den Einsatzadressen gebracht.
 
#################### Wolfau ######################################
Aktuelle Lage aus Wolfau: Die Tankstelle, der Sparmarkt, FA Binder sind teilweise überflutet. Anliegende Häuser sind zur Zeit geschützt. Aktuell sind alle Fahrzeuge, mit 30 Mann in Wolfau und Markt Allhau im Einsatz. Die Wasserpegel sind aber leider noch im steigen, somit kann hier noch keine Entwarnung gegeben werden. Die Freiwillige Feuerwehr Wolfau erbringt momentan erstaunliche Hilfeleistung. Die freiwillige Feuerwehr wird zudem löblicherweise von der übrigen Ortsbevölkerung tatkräftig unterstützt.
 
#################### Loipersdorf ######################################
KHD Zug 5 und 6 befinden sich zur Zeit in Loipersdorf im Einsatz. Weiters befindet sich die Feuerwehr Günseck im Einsatz. Mittlerweile gehen die Pegelstände leicht zurück und die Lage entspannt sich sehr langsam.
 
########## aktuelle Situation, Samstag 7:00 Uhr ############
In der Nacht hat sich die Situation bei den Einsatzhotspots gebessert. Einzig die Feuerwehren aus Markt Allhau und Wolfau sind zur Zeit noch im Einsatz. In Allhau werden zur Zeit die Pegelstände beobachtet und sobald diese weit genug abgesunken sind, kann mit den Auspumparbeiten der noch verbliebenen Keller begonnen werden. In Wolfau wurde über Nacht das Feuerwehrhaus und das Gemeindezentrum überschwemmt. In den frühen Morgenstunden ist der Wasserpegel aber wieder soweit abgesunken, dass mit den Auspumparbeiten im Gemeindezentrum begonnen werden konnte. Auch hier werden die Pegelstände beobachtet und sobald es diese erlauben wird mit den Aufräumarbeiten begonnen.
 
########## aktuelle Situation, Samstag 10:30 Uhr ############
Aufgrund der guten Witterungslage hat sich die Situation in Markt Allhau entspannt, nur in Wolfau sind die Kammeraden der Feuerwehr noch im Einsatz um Gebäude zu sichern, Keller aus zu pumpen und Schlamm und Schmutz zu beseitigen.
 
########## aktuelle Situation, Samstag 12:15 Uhr ############
Die Entspannung war leider nur von kurzer Dauer, von der LSZ wurde eine Unwetterwarnung ausgegeben. Im Bereich Vorau bildet sich eine Gewitterzelle und diese wird im Bereich Pinkafeld, Markt Allhau ins Burgenland ziehen.
 
########## aktuelle Situation, Samstag 12:20 Uhr ############
Pinkafeld rückt zum erneuten Hochwassereinsatz aus. Betroffen ist der ADEG Markt. 
 
########## aktuelle Situation, Samstag 12:55 Uhr ############
Pinkafeld hat den Einsatz beendet und ist wieder eingerückt. 

 
 

Schwere Unwetter im Bezirk

Erstellt am Donnerstag, 31. Mai 2018 00:09

Am Abend des 29.05.2018 zog ein schweres Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen über den Raum Pinkafeld hinweg und hinterließ schwere Schäden. Noch während des Unwetters wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld zu zahlreichen Einsatzadressen wegen überfluteter Keller, umgerissenen Bäumen und Vermurungen alarmiert. In manchen Straßen wie z.B. in der Wienerstraße stand das Wasser, dass über die Felder herein geschossen kam ca. 40cm hoch. In den Wassermassen soffen zahlreiche PKW- Motoren ab. Die liegengebliebenen Autos standen kreuz und quer auf der Fahrbahn. Aufgrund der Anzahl an Alarmmeldungen mobilisierte die Stadtfeuerwehr alle zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte. Insgesamt 51 Mitglieder der Stadtfeuerwehr rückten mit acht Fahrzeugen (ELF, ULF, RLF, LF, GSF, SRF, MTF und WLF) zu der Flut an Einsatzadressen aus. Im ELF Pinkafeld wurde eine mobile Computergestützte Einsatzleitung eingerichtet. Dort liefen alle Einsatz- und Alarmmeldungen zusammen. Als die Einsatzadressen immer mehr wurden und sich die Lage nicht entspannte wurde vom Einsatzleiter der Entschluss gefasst die Wehren Hochart, Neustift a.d.L. und Kroisegg nach zu alarmieren. Die nachalarmierten Wehren rückten mit 37 Mann und sechs Fahrzeugen zur Unterstützung an. Insgesamt standen 88 Feuerwehrmitglieder mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. Als sich die Situation etwas entspannte wurde die Stadtfeuerwehr Pinkafeld von der LSZ zu einem Brandeinsatz in die Biogasanlage Pinkafeld alarmiert. Anrainer meldeten der LSZ das offene Flammen zu sehen sein. Sofort machte sich das ELF auf den Weg zur Biogasanlage. Außerdem wurde das RLF und das LF von den Pumparbeiten abgezogen und zur vermeintlichen Brandstelle beordert. An der Einsatzstelle konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Bei den Flammen handelte es sich um eine brennende Gasfackel. Da die Anlage aufgrund des Hochwassers auf Störung gegangen ist wurde das überschüssige Gas kontrolliert abgefackelt. Erst um ca. 23:00 Uhr konnten alle Kräfte wieder Einrücken. Insgesamt wurden von den Einsatzkräften der Feuerwehren 96 Einsatzadressen abgearbeitet.
Um 17:46 Uhr wurde die FF Grafenschachen zur ersten Einsatzadresse mittels Sirene alarmiert. Innerhalb weniger Minuten rückten die Feuerwehr mit einem Kommandofahrzeug (KDO), einem Tanklöschfahrzeug (TLFA3000), einem Löschfahrzeug und 22 Mann zum Einsatz aus. Von der Landessicherheitszentrale (LSZ) wurden laufend weitere Einsatzadressen übermittelt, sodass bis zum späten Abend insgesamt 11 Einsätze abgearbeitet werden mussten. So galt es überflutete Keller von den Wassermassen zu befreien, Verkehrswege von Geröll und Schlamm freizumachen sowie Abwasserkanäle zu reinigen. Zusätzlich zu den Kräften der Feuerwehr, war auch der Bauhof der Gemeinde mit einem Bagger (ICB) und einem Traktor im Unwettereinsatz. Nach mehr als drei Stunden konnte die Mannschaft wieder einrücken und die eingesetzten Geräte reinigen und versorgen.

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